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Was ist der Unterschied zwischen Solar und Photovoltaik?

Der Unterschied zwischen Solaranlage und Photovoltaik Solaranlagen und Photovoltaikanlagen werden oft als Synonyme verwendet, doch sie repräsentieren zwei verschiedene Arten der Nutzung von Sonnenenergie. In diesem Ratgeber werden wir erklären, worin genau der Unterschied zwischen Solaranlage und Photovoltaik besteht und warum die Begriffe in manchen Kontexten dennoch austauschbar sind.

Begriffsklärung: Solaranlage, Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage?

Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen haben alle eines gemeinsam: Sie nutzen Sonnenenergie. Trotzdem gibt es feine Unterschiede zwischen ihnen, die es zu verstehen gilt.

Der Begriff „solar“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet einfach „die Sonne betreffend“. Wenn eine technische Anlage Sonnenenergie aufnimmt und in eine andere Form von Energie umwandelt, handelt es sich um eine Solaranlage. Diese kann je nach Art und Funktionsweise weiter spezifiziert werden. Kurz gesagt, Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne und wandeln sie entweder in Strom oder Wärme um.

Photovoltaikanlagen, kurz PV-Anlagen genannt, erzeugen Strom, indem sie die Lichtenergie der Sonnenstrahlen in elektrische Energie umwandeln. Dies geschieht durch Solarzellen.

Solarthermieanlagen hingegen produzieren Wärmeenergie anstelle von Strom. Sie nutzen Solarkollektoren, um Sonnenenergie in thermische Energie umzuwandeln, die dann für Heizzwecke verwendet werden kann.

Photovoltaik und Solarthermie: Vorteile und Funktionsweise

Sowohl Photovoltaik- als auch Solarthermieanlagen bieten eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Nachhaltigkeit: Beide Technologien nutzen eine erneuerbare Energiequelle – die Sonne. Dadurch ist die produzierte Energie zu 100 Prozent nachhaltig.
  • Unabhängigkeit: Die Nutzung von Solarenergie ermöglicht es den Nutzern, einen Teil ihres Strom- oder Wärmebedarfs unabhängig vom Energiemarkt und fossilen Brennstoffen zu decken.
  • Kosteneffizienz: Obwohl die Anschaffungskosten für Solaranlagen hoch sein können, zahlen sie sich langfristig durch die Senkung der Energiekosten aus, insbesondere wenn Fördermittel in Anspruch genommen werden können.

Die Funktionsweise von Photovoltaik

Eine PV-Anlage besteht aus Photovoltaikmodulen und einem Wechselrichter. Die Solarzellen in den Modulen wandeln Sonnenenergie in Gleichstrom um, der dann durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird, der für den Betrieb elektrischer Geräte im Haus verwendet wird. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden, wobei eine Einspeisevergütung anfällt.

Die Funktionsweise von Solarthermie

Solarthermieanlagen bestehen aus Solarkollektoren, einem Rohrnetz mit Trägerflüssigkeit, einer Solarpumpe, einem Wärmetauscher und einem Wärmespeicher. Die Solarkollektoren absorbieren Sonnenlicht und erhitzen die Trägerflüssigkeit, die dann durch das Rohrnetz zirkuliert und die Wärme an den Wärmespeicher abgibt. Diese gespeicherte Wärme kann dann für Heizzwecke verwendet werden.

Fazit:

Obwohl die Begriffe „Solaranlage“ und „Photovoltaik“ oft synonym verwendet werden, besteht ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden. Solaranlagen sind ein Oberbegriff, der verschiedene Technologien zur Nutzung von Sonnenenergie umfasst, darunter Photovoltaik und Solarthermie. Während Photovoltaikanlagen Strom erzeugen, sind Solarthermieanlagen für die Wärmeerzeugung zuständig. Beide Technologien bieten jedoch zahlreiche Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Kosteneffizienz.