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Amortisation von Solaranlagen: Die Wirtschaftlichkeitsrechnung 2026
„Lohnt sich das heute überhaupt noch?“ Diese Frage hören wir in Remscheid, Solingen und Wuppertal fast täglich. Die Antwort im Jahr 2026 lautet: Ja, mehr denn je – aber die Rechnung hat sich grundlegend verändert.
Früher war die Photovoltaik ein reines Investmentmodell: Man hat Strom produziert, ihn verkauft und die Einspeisevergütung kassiert. Ab dem 01.01.2026 ist klar: Die Zeit der „Dach-Rente“ durch Einspeisung ist vorbei. Heute ist die Solaranlage Ihr persönlicher Schutzschild gegen explodierende Nebenkosten.
Die wirtschaftlichen Faktoren 2026 im Überblick
Um die Amortisation von Solaranlagen realistisch zu berechnen, müssen wir die aktuellen Faktoren berücksichtigen, die seit Anfang 2026 in unserer Region gelten:
- Strompreis-Explosion: Die Netzentgelte in NRW haben 2026 ein neues Hoch erreicht. Da jede gekaufte Kilowattstunde nun inklusive Steuern und Umlagen oft über 45 Cent kostet, ist die Ersparnis durch Eigenverbrauch der wichtigste Faktor für die Rendite.
- CO2-Preis-Anpassung: Seit dem 01.01.2026 greift die nächste Stufe der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe. Das macht Gasheizungen teurer und erhöht den finanziellen Vorteil von Klimasplit-Geräten und Wärmepumpen massiv.
- Wegfall der Bürokratie: PV-Anlagen sind 2026 steuerlich und administrativ so einfach wie nie zuvor, was die „weichen Kosten“ senkt und die Amortisation beschleunigt.
Warum Sektorenkopplung die Amortisation von Solaranlagen halbiert
Früher rechnete man bei einer PV-Anlage mit einer Amortisationszeit von 12 bis 15 Jahren. Im Jahr 2026 sieht die enivon-Strategie anders aus:
Szenario A: Die klassische Anlage (PV ohne alles)
Hier liegt die Amortisation meist bei 11 bis 13 Jahren. Da der meiste Strom erzeugt wird, wenn niemand zu Hause ist, wird ein zu großer Anteil für eine geringe Vergütung eingespeist.
Szenario B: PV mit modernem Heimspeicher
Durch Systeme wie das Sigenergy SigenStor erhöhen wir den Eigenverbrauch von 30 % auf ca. 75 %. Die Amortisation sinkt auf 8 bis 10 Jahre, da fast der gesamte Haushaltsstrom selbst produziert wird.
Szenario C: Die enivon Sektorenkopplung (PV + Speicher + Klima + E-Auto)
Das ist die Formel für 2026. Indem Sie Ihr Elektroauto laden und mit hocheffizienten Klimasplitgeräten heizen, ersetzen Sie teures Benzin und Gas durch kostenlosen Solarstrom.
- Ergebnis: Die Amortisation wird oft schon nach 6 bis 8 Jahren erreicht.
- Zusatzeffekt: Die Wertsteigerung Ihrer Immobilie im Bergischen Land ist hier noch gar nicht eingerechnet.
Warum das Bergische Land besonders profitiert
Wir wissen, dass wir in Remscheid nicht die Sonnenstunden der Sahara haben. Aber: Moderne Enphase Mikrowechselrichter, die wir standardmäßig verbauen, sind auf unser Wetter optimiert. Sie nutzen das im Bergischen häufige Diffuslicht (bewölkter Himmel) deutlich effizienter aus als alte String-Systeme. Eine Anlage, die auch bei „Remscheider Wetter“ produziert, amortisiert sich schneller als eine Schönwetter-Anlage, die bei der kleinsten Wolke einbricht.
FAQ: Amortisation von Solaranlagen
Wie berechnet man die Amortisation für Solaranlagen 2026?
Man teilt die Anschaffungskosten durch die jährliche Ersparnis (vermiedener Stromeinkauf + vermiedene Spritkosten + vermiedene Heizkosten). Durch die hohen Energiepreise 2026 in NRW liegt dieser Wert meist zwischen 7 und 10 Jahren.
Hat die Einspeisevergütung 2026 noch Einfluss auf die Amortisation?
Nur noch minimal. Der Fokus liegt 2026 fast zu 100 % auf der Eigenverbrauchsquote. Je mehr Sektoren (Auto, Wärme) gekoppelt werden, desto schneller ist die Amortisation erreicht.
Lohnt sich ein Speicher für die Amortisation für Solaranlagen?
Ja, unbedingt. Ein moderner Speicher wie das SigenStor-System ermöglicht Eigenverbrauchsquoten von bis zu 80 %. Ohne Speicher bleibt die Amortisation oft über 12 Jahre, mit Speicher sinkt sie deutlich unter 10 Jahre.
Fazit: Warten kostet Geld
Mit jedem Monat, den Sie 2026 ohne PV-Anlage verstreichen lassen, zahlen Sie die steigenden Netzentgelte und CO2-Abgaben Ihres Versorgers. Die Amortisation für Solaranlagen ist heute kein Risiko mehr, sondern eine mathematische Logik für jeden Hausbesitzer im Bergischen Land.



